Via Rentenbeiträge zum Geldregen für marktpolitische Geisterfahrer

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Wie eine gute Idee missbraucht wird

Die Rentenbeiträge sollen künftig via Stiftung zum Teil in Töpfe geleitet werden, aus denen Aktien gekauft werden, um die Rentenzahlung zukunftsfest zu machen. Diese an sich gute Idee hat nur einen Fehler: Es kommen nur Aktien von Firmen zum Kauf in Frage, die ihr wirtschaftliches Handeln rein nach grüner Ideologie betreiben. Somit wird dieses Geld Unternehmen zugutekommen, die in einer freien Marktwirtschaft nicht überleben könnten, was bedeutet, dass die Rentenbeiträge sich dereinst wohl ebenso in Luft auflösen werden, wie gegenwärtig der Wohlstand Deutschlands.

Wer dachte, dass endlich ein guter Weg eingeschlagen wird, die Rente zukunftsfest zu machen, stellt bei näherer Betrachtung der Details fest, dass das Gegenteil vom Erhofften eintreten wird. Obwohl Aktien von Qualitätsunternehmen – die sich an den Gesetzen der Marktwirtschaft orientieren – stets ein gutes Investment waren, wird diese Power den Rentenbeitragszahlern vorenthalten, obwohl die Ampel-Regierung vollmundig versprochen hat, die Rente zukunftsfest zu machen.

Zukunftsfestigkeit gibt es bei Aktienanlagen nur mit Unternehmen, die innovative Ideen umsetzen, um Produkte auf den Markt zu bringen, die wegen deren Vorteile für viele Käufer attraktiv sind. Um diese Ideen umzusetzen, wird unter Umständen viel Geld benötigt. Dies war in früherer Zeit problemlos zu haben, da Fördermittel sprudelten, wenn anhand eines Business-Plans dargelegt werden konnte, dass das ins Auge gefasste Projekt die Kosten in einem bestimmten Zeitrahmen wieder einspielt und zudem längere Zeit für Wachstum und Beschäftigung sorgen wird.

Im gegenwärtigen Zeitalter haben links-grün-kommunistische Irrläufer es an den Schalthebeln der Macht fertiggebracht, dass die bewährte Regel nicht mehr gilt, wenn es darum geht, Fördermittel zur Realisierung eines hoffnungsfrohen Projekts zu ergattern. Nur noch diejenigen Unternehmen werden mit Fördermitteln bedacht, die im ESG-Rating-System gut abschneiden. Sie müssen demnach nachweisen, dass sie in Sachen Umwelt, Sozial- und Unternehmensführung vorbildliches leisten [1].

Hätte es dieses Irrläufer-System bereits zur Zeit der Industrialisierung gegeben, gäbe es heute wohl keine Autos und Flugzeuge. Ganz zu Schweigen vom weiter anhaltenden Elend durch Hunger und Armut aufgrund nicht stattfindenden Wohlstands für große Bevölkerungsteile. Es macht fassungslos, dass es eine Regierung wagt, die Leute mit dem jüngsten Rentenvorschlag derart hinters Licht zu führen. Wenn nur Aktien von Unternehmen erworben werden, die sich einer Ideologie verschrieben haben und nur deshalb überlebensfähig sind, weil sie sich Zuwendungen aus öffentlichen Fördertöpfen sicher sein können, ist klar, dass dieses Spiel mit einem grandiosen Knall enden wird.

Danach sind nicht nur Milliardensummen für die Rentner weg, sondern wird sich Deutschland auf der gleichen Stufe mit Ländern wiederfinden, die heute als die sogenannte „Dritte Welt“ bezeichnet wird.

Vielen Dank für Ihre Lesezeit!

Ihr Wolfgang Fottner


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