Wenn Regierungsarbeit zum Slapstick-Event verkommt
Realsatire im Kanzleramt – Stan Laurel und Oliver Hardy halten der Politik den Spiegel vor
Komiker haben schon immer ein feines Gespür gehabt, politische und gesellschaftliche Schieflagen in Szenen zu packen, die eine Herausforderung für Lachmuskeln darstellen. Das gilt insbesondere für Stan Laurel und Oliver Hardy, die in Deutschland als Dick & Doof bekannt wurden. Ihre Filme sind gespickt mit Szenen, die in frappierender Deutlichkeit das Agieren früherer und gegenwärtiger Bundesregierungen in lustiger Art und Weise aufs Korn nehmen.
Im Dick & Doof-Film „Der zermürbende Klaviertransport“ wird von Stan Laurel und Oliver Hardy in unnachahmlich komischen Bildern das Resultat einer fehlenden Eignung für einen Beruf gezeigt. Die Szenen beleuchten in humoristischer Übertreibung aber auch einen wesentlichen Fehler der deutschen Demokratie: Abgeordnete, Minister, Staatssekretäre und Bundeskanzler müssen über keinerlei Befähigung verfügen, ein derartiges Amt auszuüben.
Bundestagsabgeordnete und Bundesminister müssen keinen bestimmten Beruf erlernt, keine Ausbildung abgeschlossen und kein Studium absolviert haben. Die fehlende beziehungsweise unzureichende Qualifikation zeigt sich in entsprechend schlechter Regierungsarbeit, was in der Filmszene „Transport eines Klaviers über eine lange Treppe“ treffend aufs Korn genommen wird.
Diese Szene kann als Persiflage von Dick & Doof auf die Mehrarbeits-Forderung [1] [7] des deutschen Kanzlers sowie des Vizekanzlers für diejenigen betrachtet werden, die trotz der desaströsen Berliner und Brüsseler Politik noch nicht arbeitslos wurden.
Nachdem Dick & Doof das Klavier endlich die Treppe hochgewuchtet hatten, taucht ein Briefträger auf, der ihnen kopfschüttelnd erläutert, dass es eine Straße gibt, die zum hochgelegenen Anwesen führt. Auch dies ein Hinweis an die Politik, zunächst den Kopf zu nutzen, ehe Arbeitskraft verschwendet wird und unnötige Kosten durch unüberlegtes Handeln entstehen.
Zu nennen ist beispielsweise die geplante Abschaffung des Ehegattensplittings [3] [4], was ein Affront gegenüber allen verantwortungsbewussten Ehepartnern ist, die mittels einer klassischen Ehe (Ein Partner arbeitet, während der andere sich zuhause um die Kinder kümmert) künftige Steuerzahler für diesen Staat großziehen.
Es gibt sogar eine Szene im Film, in der Hochnäsigkeit und Macht-Gehabe besonders gelungen durch den Kakao gezogen werden. Dieser Teil des Films passt in seiner Aussage perfekt zu den Ungeheuerlichkeiten, die gegenwärtig den in Deutschland lebenden Bürgern vonseiten abgehobener Parteien und Politiker zugemutet werden.
Zu nennen sind beispielsweise die planwirtschaftliche Energiewende, die Unterfinanzierung unserer Bildungsstätten, der Verfall unserer Straßen und Brücken sowie die Schaffung von „Sondervermögen“, die laut Ifo-Institut zu 95 Prozent zum Stopfen von Haushaltslöchern verwendet werden [2]. Dies alles, ohne den „Souverän“ (das Volk) zu fragen.
Besonders sehenswert im Dick & Doof-Film ist die Szene, in der das Klavier ins Haus des Kunden transportiert wird. Da niemand zuhause ist wird das Klavier kurzerhand mittels eines Flaschenzugs in den 1. Stock hochgehoben, wo es durch ein offenstehendes Fenster geschoben wird. Diese Szene erinnert an die fahrlässig geöffneten Grenzen, mit der Folge einer anhaltenden, ungezügelten Zuwanderung nach Deutschland und Europa.
Die beim Klaviertransport verursachten Schäden an Haus und Inneneinrichtung stehen sinnbildlich für die immensen Schäden an Land und Bevölkerung durch diese unverantwortliche Grenzöffnung. Zwar hat diesen Sachverhalt Bundeskanzler Merz erkannt [6], doch wurden bisher keine entscheidenden Schritte eingeleitet, diesen für Deutschland bedrohlichen Zustand zu ändern.
Im Film wird am Ende das Klavier vom Käufer völlig zerstört, was angesichts des irrationalen Handelns der regierenden politischen Parteien im übertragenen Sinn durchaus Deutschland blühen kann. Die ersten Schläge wurden mit der Sprengung beziehungsweise Stilllegung der Atomkraftwerke, mit der Flutung der Stein- und Braunkohlegruben, mit der Verschleuderung der deutschen Staatsangehörigkeit, mit der Zerstörung und dem Vergraulen der Industrie sowie der Schleifung der schulischen Bildung bereits getätigt.
Um weitere Schäden zu verhindern, ist es dringend nötig, Qualifikationsnachweise für Politiker zu fordern, wie etwa eine abgeschlossene Berufsausbildung, mehrere Jahre bezahlte Tätigkeit in einem Unternehmen außerhalb einer Partei, keine Drogenabhängigkeit, keine extremen Schulden sowie keine psychischen Erkrankungen.
Existenziell ist zudem, dass der Fraktionszwang verbindlich und strafbewehrt verboten wird, damit sich kein Bundeskanzler mehr sicher sein kann, jedes abstimmungspflichtige Anliegen durch das Parlament zu bekommen. Die Zeit ist überreif für sachliche Regierungsarbeit mit verantwortungsbewussten Abgeordneten. Dick und Doof haben gezeigt, dass man sich als verantwortungsbewusster Abgeordneter nicht zum Hampelmann machen darf.
Vielen Dank für Ihre Lesezeit!
Ihr Wolfgang Fottner
Quellen:
[1]: https://de.yahoo.com/nachrichten/arbeit-neuer-merz-plan-%C3%BCberrascht-172300346.html
[5]: https://reitschuster.de/post/13-700-euro-pro-woche-12-wachleute-fuer-sieben-zentimeter-gelaender/
[6]: https://de.yahoo.com/nachrichten/merz-explodierende-gewalt-hat-zuwanderung-140137446.html
[7]: https://de.yahoo.com/nachrichten/klingbeil-gesellschaft-mehr-arbeiten-m%C3%BCssen-130004431.html